Ort Wiek auf Rügen
- Wiek (Rügen)
- Geographie und Verkehr
- Geschichte
- Ortsteile
- Wahrzeichen von Wiek die Kreidebrücke und St. Georg Kirche
- Wieker Bodden
- Umgebung
- Fahrpreise Wiek - Hiddensee
Wiek (Rügen)
- ist eine Gemeinde im Landkreis Rügen auf der gleichnamigen Insel in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Nord-Rügen mit Sitz in der Gemeinde Sagard verwaltet.
- Wiek liegt direkt am Bodden und ist ein traditioneller Fischerort. Bis in das 19. Jahrhundert war Wiek auch ein Seefahrerort mit Schiffsanlegeplatz. Das Haufendorf Wiek gilt mit seiner Ursprünglichkeit als eines der schönsten Dörfer auf Rügen.
- Der Name Wiek bezeichnet ein „Dorf an der Bucht“. Der frühere Name war Medow, in der slawischen Sprache bedeutet Medow Honig, süß, begehrenswert.
Geographie und Verkehr
- Wiek liegt etwa 30 km nordwestlich von Bergen auf Rügen auf der Halbinsel Wittow. Die Gemeinde ist über die Landstraße 30 entweder über die Nehrung der Schaabe zu erreichen oder über die Wittower Fähre, einer Autofähre zwischen den Gemeinden Wiek und Trent. Wiek grenzt im Westen an den Wieker Bodden, der im Westen durch die Halbinsel Bug von der Ostsee abgetrennt ist und so einen guten Naturhafen darstellt. Im Süden hat der Bodden eine schmale Verbindung zum Meer. Von Wiek aus gibt es einen regelmäßigen Fährverkehr zur Insel Hiddensee.
Geschichte
- 1318 erste urkundliche Erwähnung des Ortes Wiek
- 1819 galt Wiek als das größte Darf auf der Insel Rügen
- 1890 Baubeginn des Hafens für Güterumschlag und für die ansässige Fischerei.
- 1913 bis 1915 Bau der Kreideverladebrücke. Eine Nutzung der Kreidebrücke kam nie zustande, da es nicht zum Abbau der Kreide von Kap Arkona kam. Das Projekt wurde nach dem 1. Weltkrieg gestoppt.
- 1934 bis 1935 Ausbau des Wieker Hafens wie er heute zu sehen ist.
- 2001 Beginn des Hafenausbaus und Modernisierung
- 2003 Einweihung des Hafens als Marina für die Fahrgastschifferei und Wassersporthafen mit 60 Liegeplätzen.
Ortsteile
- Wiek, Bohlendorf, Bischofsdorf, Fährhof, Parchow, Wittower
Fähre,
Woldenitz, Zürkvitz
Wahrzeichen von Wiek die Kreidebrücke und St. Georg Kirche
- Die Kreidebrücke von Wiek ist ein historisches Bauswerk. Erbaut von 1913 bis 1915 für den Wieker Kreidehafen, als man am Kap Arkona Kreide abbauen wollte. Dieses Projekt wurde aber nach dem 1. Weltkrieg aufgegeben.
- Die Gotische Hallenkirche „St. Georg Kirche“ wurde um 1400 bis 1450 mit kleinem Dachreiter erbaut
- Diese Kirche gehört zu den wertvollen Baudenkmälern der norddeutschen Bachsteingotik auf Rügen.
- Der dekorative Westgieben und reichgegliederte Längsseite sind wirklich sehenswert.
- Auf dem Kirchhof finden Sie einen verbretterten freistehenden Kirchturm um 1600, alte Grabstelen und ein, Kriegerdenkmal von 1923.
Wieker Bodden
- Der Wieker Bodden wird immer mehr als Surf- und Seglerparadies geschätzt. Rings um die Gemeinde Wiek gibt es gut ausgeschilderte Wanderwege, die zu allen Ortsteilen führen, so auch zur Wittower Fähre.
Umgebung
- Strände in der Nähe sind am Bakenberg und an der Schaabe. Für Wassersportler ein beliebtes Urlaubsziel.
- Segeln, Surfen, Schwimmen, Tauchen, Tennis, Reiten und vieles mehr finden Sie in der näheren Umgebung.
- Ausflüge per Rad nach Kap Arkona oder Jasmunder Bodden nach Juliusruhe. Per Schiff kann man auf die autofreie Insel Hiddensee fahren.
Fahrpreise Wiek - Hiddensee
- Die Fahrpreise der Reederei Hiddensee von Wiek nach Hiddensee finden Sie hier: Reederei Hiddensee



